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Die kreisfreie Stadt liegt im Südosten des Bundeslandes Brandenburg und hat gegenwärtig ca. 100 000 Einwohner. Bereits 1884 war mit einer Berliner Gesellschaft über den Bau einer schmalspurigen Straßenbahn verhandelt worden. Am 21. Dezember 1901 erhielt die Firma „Siemens & Halske AG“ in Berlin den Gesamtauftrag zum Bau des E-Werkes und der meterspurigen Straßenbahn. Am 18. Juli 1903 konnte endlich die erste Straßenbahnlinie in Betrieb genommen werden. Um die Reisegeschwindigkeit zu steigern, stand man vor der Alternative, das weitgehend eingleisige Gleisnetz zweigleisig auszubauen oder die Umstellung auf Omnibus-/Obusbetrieb vorzunehmen. Die Lösung bestand im schrittweisen zweigleisigen Ausbau, der aber nicht dem ständig steigenden Beförderungsbedarf entsprach. 1952 betrug die Gesamtlinienlänge 16,31 km. 1965 wurden neue Gothawagen in Einrichtungsbauart zugeführt. 1968 konnten die letzten Vorkriegswagen aus dem Personenverkehr verabschiedet werden. Damit war Cottbus die erste Stadt in der damaligen DDR, in der ein typenreiner Wagenpark zur Verfügung stand. Im Jahre 1978 begann die Lieferung der neuen KT4D-Gelenktriebwagen nach Cottbus. Ab dem 4. Oktober 1979 kamen erstmals die KT4D in Doppeltraktion zum Einsatz. Infolge des steigenden Verkehrsaufkommen wurden ab Oktober 1989 bis April 1990 die KT4D in Dreifachtraktion auf der Linie 4 eingesetzt werden. Am 8. März 1991 erfolgte der letztmalige Einsatz der zweiachsigen Gotha-Triebwagen. Seitdem sind nur noch KT4D-Fahrzeuge im Einsatz, deren Modernisierung im Jahre 1992 durch die Waggonbau Bautzen begann. 26 Fahrzeuge wurden bis zum März 1995 modernisiert. Die letzten KT4D verschwanden am 30.04.2004 aus dem Linienverkehr. Alle außer der KT4D mit der Nummer 65 wurden anschließend verkauft. |