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Sehr geehrte Damen und Herren, der Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) hat Mitte Dezember 2009 die Einstellung der Sendereihe „MDR-Bahnzeit“ nach 99 Sendungen seit dem 21. Januar 2001 bekannt gegeben. Der MDR begründet dies mit betriebswirtschaftlichen Argumenten, insbesondere durch den Bevölkerungsrückgang im Heimatsendegebiet der Rundfunkanstalt müssten die Produktionskosten reduziert werden.
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Wir betrachten diese Entscheidung als falsch, ja geradezu kontraproduktiv! Zwar war die Fernsehsendereihe „MDR-Bahnzeit“ vordergründig auf die Berichterstattung auf Eisenbahnthemen besonders aus dem Gebiet der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen orientiert, doch hatte diese eine weitaus größere Wirkung. Die unterschiedlichsten Eisenbahnprojekte, Museen, Museumsbahnen und Engagements von Vereinen und Unternehmen ziehen mehrere Millionen Besucher, Fahrgäste und Touristen pro Jahr in die jeweiligen Regionen, allein das Jahr 2009 brachte bei allen Bahnen im Freistaat Sachsen einen durchschnittlichen Zuwachs von mehr als 10% an Fahrgästen oder Besuchern.
Dies bedeutet für die vom Tourismus lebenden Wirtschaftszweige in den Gebieten eine erhebliche Unterstützung und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Nur eine breite Öffentlichkeitswirksamkeit in allen Medien sichert uns auch künftig die notwendigen Besucher und Fahrgäste bei der Nutzung der Tourismusinfrastrukturen. Wir glauben, dass der MDR eine Verantwortung für die vom Tourismus lebenden Regionen in seinem Heimatsendegebiet hat. Mit einer Berichterstattung über die Eisenbahnthemen wird direkt der Wirtschaftsstandort in der Region gestärkt, deshalb fordern wir den MDR auf, die Sendereihe „MDR-Bahnzeit“ fortzusetzen. Wir bitten Sie, uns bei diesem Bemühen zu unterstützen!
Auf der Internetseite „ www.rettet-die-bahnzeit.de “ informieren wir Sie umfangreich über das Projekt und die Zielstellung. Helfen Sie mit, indem Sie dem MDR-Intendanten und den MDR-Rundfunkräten Ihr deutliches Missfallen über diese Entscheidung ausdrücken. Nutzen Sie unsere vorgedruckten Protestkarten und falls diese nicht reichen sollten die Briefvorlage von der Internetseite oder schreiben Sie eine E-Mail. Geben Sie die Postkarten oder Vorlagen weiter - Familienmitglieder, Nachbarn, Freunde, Vereinsmitglieder – jeder hat eine Stimme. Ganz wichtig aber ist, dass Sie uns über Ihr persönliches Engagement informieren, damit wir die Proteste zählen können. Jede Stimme zählt, jede Stimme zusätzlich bringt mehr Gewicht. Besuchen Sie die Internetseite „www.rettet-die-bahnzeit.de“ und tragen Sie sich dort bitte auf unserer Unterschriftenliste ein. Oder senden Sie uns eine E-Mail mit Namen und Adressangaben an
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, damit wir Ihre Stimme mit zählen können.
Vielen Dank für Ihre Mitwirkung Mit freundlichen Grüßen
Jörg Müller Chefredakteur/Herausgeber Chefredakteur SSB-Medien
Helge Scholz „Der Preß´-Kurier“ „Dampfbahn-Magazin“ |